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Naturpark Lüneburger Heide

Die Entstehung des Naturschutzparks Lüneburger Heide und des Naturparks Lüneburger Heide

Bereits im Jahr 1909 engagiert sich der Egestorfer Pastor Wilhelm Bode für die Unterschutzstellung der Heideflächen rund um den Wilseder Berg. Schon ein Jahr später, 1910, folgt der Verein Naturschutzpark (VNP) seiner Bitte und kauft erste Flächen am Wilseder Berg. Der Naturschutzpark Lüneburger Heide war geboren. Im Jahr 1921 schließlich wird das Gebiet rund um den Wilseder Berg von der Preußischen Regierung zum Naturschutzgebiet erklärt.

Im Jahr 1954 tritt ein weiterer Mann für den Naturschutz in der Lüneburger Heide ein. Der Hamburger Kaufmann Alfred Toepfer wird Vorsitzender des Vereins Naturschutzpark e. V. und setzt seine Idee der Naturparke in Deutschland durch. Als erster Naturpark in Deutschland wird daraufhin 1956 der Naturpark Lüneburger Heide gegründet. Er ist zu dieser Zeit identisch mit dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Träger des neuen Naturparks wird der VNP.

Nach jahrelanger Ideensammlung, Planung und Arbeit wird im Jahr 2007 der Naturpark Lüneburger Heide um das Vierfache seiner Fläche erweitert. Der VNP übergibt die Trägerschaft des Naturparks Lüneburger Heide an den Verein Naturparkregion Lüneburger Heide. Der VNP selbst sorgt weiterhin für den Erhalt und die Pflege der Heideflächen im Naturschutzgebiet.

Heute misst der Naturpark Lüneburger Heide 107.000 ha und erstreckt sich von Buchholz in der Nordheide im Norden bis nach Soltau im Süden, von Schneverdingen im Westen bis an die Grenzen der Stadt Lüneburg im Osten. Er umfasst Teile der drei Landkreise Lüneburg, Harburg und Heidekreis. Insgesamt gehören dem Naturpark 35 Gemeinden an.

Das eigentliche Naturschutzgebiet Lüneburger Heide liegt im Herzen des Naturparks und ist etwa 23.400 ha groß.

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